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(Aufsatz)
Eine Rede an die Zuschauer des Film „Nicht
ohne meine Tochter“
Der Film „Nicht ohne meine Tochter“ ist ein
produkt der Propaganda der USA. Dieser, schon
oft im Fernsehen und Kino gezeigte Film, wurde
auch vor Kurzem erst von einem deutschen
Fersehsender übertragen.
Die Absicht dieses Filmes war, die islamische
Regierung Irans in einem schlechten Licht
darzustellen. In Wirklichkeit aber, wurde damit
das iranische Volk verunglimpft und in seinen
Gefühlen verletzt.
Was in diesem Film thematisiert und den
Zuschauern deutlich vor Augen geführt werden
soll, ist die amerikanische Ansicht vom
iranischen Volk: daß die Iraner ein
unbarmherziges Volk ohne Gefühl sind, die auch
nicht vor
wehrlosen Kindern
und Frauen
Halt machen. Selbst wenn
es auch positive Charaktere unter ihnen gibt,
wie den Verkäufer, der Betty hilft, tut er es
ihrer Ansicht nach nur aus Eigennutz, weil er
schon früher in den USA war und dorthin
zurückkehren Will. Alle anderen Charaktere
werden als unmenschliche, streitsüchtige, harte
und kranke Personen dargestellt.
Das Ziel
eines
jeden
Intellektuellen jedoch sollte es eigentlich
sein, internationale Versöhnung, Vereinigung der
Menschen und die Freiheit jedes Einzelnen zu
erreichen. Intellektuelle, die die Menschen
lieben, egal welcher Herkunft und aus welchem
Land, trennen in ihren Bewertungen die Regierung
und Politik eines Landes von dem Volk, das dort
lebt.
Und ist denn das wirklich auch der Leitgedanke
der Regisseure des Filmes “Nicht ohne meine
Tochter“? Ganz zweifellos ist es aber ihre
Absicht, den Haß gegen ein Volk zu schüren, das
eine vielfältige, reiche Kultur besitzt und auf
eine lange Tradition und Geschichte
zurückblicken kann.
Die karikierende Darstellung der Iraner in
„Nicht ohne meine Tochter“ , läßt bei uns
Erinnerungen und parallelen zu Filmen aufkommen,
die von den Amerikanern und Russen während und
nach dem2. Weltkrieg über die Deutschen gedreht
wurden. Diese Filme zeigen das Bild der
Deutschen, als das eines Volkes ohne
Menschlichkeit und Gefühl, die andere, egal ob
Männer, Frauen, Alte oder kleine Kinder ohne
Barmherzigkeit in die Gaskammer schicken und
umbringen, ohne je ein schlechtes Gewissen zu
verspüren, als wären sie Maschinen aus Eisen und
Stahl ohne jegliche menschliche Regung. War dies
aber die einzig richtige Darstellung der
Deutschen, als hätte es nie die Intellektuellen
Erich Maria Remarque, Heinrich Böll, Günther
Grass, wolfgang Borchert und ihre Werke gegeben,
die doch aus der deutschen Kultur erwachsen
sind.
Statt dieses Filmes „Nicht ohne meine Tochter“
hätte das deutsche Fernscehen besser iranische
Filme, Wie „Gabbeh“ „Regen“ “Die Farbe Gottes“
“Wo ist das Hous des Freundes“ “Der Geschmack
der Kirsche“ übertragen sollen, die zeigen, daß
die Iraner eine Volk mit Feingefühl sind.
Farbe Gottes“ “Wo ist das Hous des Freundes“
“Der Geschmack der Kirsche“ übertragen sollen,
die zeigen, daß die Iraner eine Volk mit
Feingefühl sind.
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